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Jugendmusik Wädenswil | ||||||||
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  Jugendmusiklager 2001in Adelboden vom 22.-27. April 2001 |
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| Lager-Zwischenbericht | |
Der einzige, der im Jugendmusiklager in Adelboden nicht richtig mitspielte, war Petrus. Allerdings liess sich niemand dadurch die gute Laune verderben. Zum Glück waren die Probelokale nicht weit weg, so dass man auch bei Regen und Schnee mit den Finken dorthin gelangen konnte !!! | |
| Täglich wurden einige Stunden fleissig geübt. Das Resultat dieser Anstrengungen wird sich am Sommerkonzert vom 23. Juni 2001 sehen oder eher hören lassen. | ![]() |
| Selbstverständlich blieb auch noch genügend Zeit für gemütliches Beisammensein. Manchmal wurde dies durch das Leiterteam vorgegeben. | |
| So stand am Montagabend ein Spielabend auf dem Programm. Alle Teilnehmer wurden in Gruppen eingeteilt und sie hatten gemeinsam die gestellten Aufgaben zu lösen. Es galt zum Beispiel die Mengenangaben von zwei Rezepten zu ordnen und in die richtige Reihenfolge zu bringen. Glücklicherweise hatten wir ein bewährtes Küchenteam dabei, sonst wären wohl die Menus nicht immer essbar geworden.An einem weiteren Posten durfte man für kurze Zeit in die Kindheit zurück, denn man musste dort möglichst schnell eine Schoppenflasche leer trinken. Draussen mussten Kerzen mittels einer Wasserpistole ausgelöscht werden. Es gab zudem Schätzfragen oder ein Geräuschmemory, bei welchem man Paare finden musste. | ![]() |
| Am Mittwochabend war eher die dichterische Kreativität der Gruppen gefragt. Jede Gruppe musste zum Lied "Es Purebüebli" einen neuen Text erfinden. Der Text sollte zum Lager oder zur Jugendmusik passen. Die Gruppen hatten für diese Aufgabe eine Stunde Zeit. Danach wurden die neuen Strophen gesungen und rhythmisch begleitet. Allerdings durften keine Instrumente verwendet werden. Die Lachmuskeln aller Beteiligten kamen an diesem Abend kräftig zum Zuge. | |
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| Hier einige Auszüge aus den neuen Strophen: | |
| Au d'Gleser, die sind fascht all wäg,
aber das finded mir voll nöd schräg. Au wänn's mal scherbelet, chlöpft und kracht, dänn chunt de Spälti und reglet die Sach. Dä Manu Flepp schlaat d'Schiibe ii, er rännt devo, ich bi's nöd gsi. Doch de Spälti, euse Supermän, dä fangt en glich no ii. S'Chuchiteam und ihres Liide isch bi de Arbet nöd z'beniide. Dä Kari macht en suure Stei, aber gäll du lasch eus nöd elei? |
Mal Mues, mal Brei, mal Dosefuetter Das gfallt sogar de Nadia-Muetter. Sie isch mit Freud und Plausch debii, mir hoffed, das isch nöd s'letscht Mal gsii. Wänn öpper i de Nacht vill Lärme macht, de Schiesser us sim Schlaf verwacht, dänn törf mer i de Prob nüm lachä, suscht muä mer dä Dirigänt namache. Mir händ da obä e Leitergruppe, das isch ganz e glatti Truppe. Ja mir händ da obä e Leitergruppä, und Nachtrue gits für die ekei, juhe! |
| Am Donnerstagabend staunten die Musikanten nicht schlecht, als das Leiterteam plötzlich in schwarzen Hosen, weissem Hemd und Krawatte bereitstand. Während der Proben waren die Leiter nämlich nicht untätig gewesen. Im Spielraum war ein ganzes Casino eingerichtet worden. Als Startgeld bekamen alle einen Sack mit 30 Spielchips (sprich Unterlagsscheiben). Nun konnte es losgehen. | |
| Am beliebtesten war das Roulette, weil man dort am meisten gewinnen oder verspielen konnte. Roger entpuppte sich als perfekter Croupier. Auch beim Black Jack war der Andrang immer gross und Reto hatte ständig Arbeit. An einem kleinen Tisch versteckte Andi den König so geschickt, dass immer wieder einige dort ihren Einsatz verloren, obwohl sie glaubten ganz genau zugeschaut zu haben. Auch Würfeln und Dart spielen konnte man. Dies wurde vor allem dann genutzt, wenn man nicht mehr so viel Geld hatte, denn die Einsätze waren hier nur klein. Im Nebenraum wurde eifrig Lotto gespielt. Wenn man genug gespielt oder genug verdient hatte, konnte man sich an der Bar vergnügen. Für 5 Chips bekam man zum Beispiel einen Blueberry Cocktail (natürlich alles ohne Alkohol). Und hier fand sich auch das Pop-Corn wieder, welches man schon im ganzen Haus gerochen hatte. Zwei Mal mussten die Öffnungszeiten des Casinos verlängert werden, weil der Andrang so gross war. Einige gingen danach als reiche Leute ins Bett, andere waren arme Schlucker. | ![]() |
| Es gab auch viel Zeit, in welcher das Leiterteam keine Vorgaben machte.
Das war vor allem in den Pausen oder vor den Mahlzeiten der Fall. Diese
Zeit wurde genutzt, um Karten zu schreiben (Roger verkaufte in einer
Viertelstunde 150 Karten!!!), Zeitung zu lesen, nachzuschlafen, Scheiben
einzuschlagen (kam nur zwei Mal vor!), zu plaudern oder wenn es das
Wetter zuliess, auf dem Platz zu spielen.
In jedem Lager sind die Nächte besonders wichtig. Selbstverständlich
muss man sie mehr oder weniger "sinnvoll" nutzen und dies natürlich
nicht nur zum Schlafen. Die Leiter mussten hie und da einschreiten,
damit diejenigen einschlafen konnten, die keine "Nachtlichter" sind.
Aber ein Lager in dem alle um 22 Uhr schlafen, wäre wohl kein richtiges
Lager.
Rückblickend war das Jugendmusiklager 2001 ein voller Erfolg und alle
Beteiligten freuen sich bereits auf die nächste Auflage. | |
| - Zu den Lagerfotos! | |
| - Zum Lager-Zwischenbericht vom Mittwoch 25. April 2001 | |